Falsche Gebräuche und Anschauungen von Abdruschin
HERR, ich bin bereit.
So höre und schreibe!
Eine neue Zeit bricht heran für die kleine Schar. Sie soll sich bereit machen darin, alles Alte hinter sich zu lassen. Frei werden im Denken und Tun. Aber wie soll sie das können, wenn Ihr noch mit einem Fuss im Alten steckt, und dieses Alte mehr liebt, als das Dienen im Licht. Ob es der Mensch bewusst will, oder unbewusst sich immer wieder vom Dunkel einfangen lässt, ist das gleiche, er verbleibt so ein Sklave seines Verstandes.
Mit dem einen Fuss im Alten gehört er noch nicht zum Neuen, er kann das Neue nur erahnen, es wird nicht lebendig in ihm, es will errungen werden, das ist strengste Arbeit. Nur was geistig fördernd sich neu bewegt, kann auch fördernd sein für den Menschengeist. Dahin streben muss er, will er voll und ganz auf beiden Füssen stehen in der Schöpfung. Es macht noch keinen Vollbewussten Menschen aus, aber es ist der erste gesunde Boden für die Gesundung der Seele. Nur wer mit beiden Füssen auf gutem Grund steht, wird die Stürme, die bald kommen müssen, gut überstehen.
Viele sind noch gefangen in alten falschen Anschauungen und Gebräuchen, aus denen sie sich nur schwerlich lösen können. Wenn falschen Anschauungen einen Thron errichtet wird, und nur diese als allein Massgebend im Mittelpunkt stehen, so tut sich der Mensch schwer, die andere Sicht zuzulassen, um dann seine fatalen Fehler einzugestehen. Er wird sich wohl nie ändern! Ohne Zwang wird es der Mensch nicht tun. Und so wie es aussieht braucht der Mensch diesen Zwang, sonst fällt er wieder in Trägheit alter Gewohnheiten und Beschaulichkeiten zurück.
Wie einfach hat es der, der einen Schritt heraus macht, dann einen Schnitt, alles Alte hinter sich zulassen. Wie leicht ist diese Seele, ohne den drückenden Ballast aus jahrzehntelangen falschen Denkens und Handelns endlich frei zu sein. Das ist ein wahrhaftiger Mensch zu nennen.
Jesus Christus erwähnte diese Worte noch unter Satzungen oder Familien Gebräuchen. Dazu erwähnte der Meister die ungefähren Worte; Wenn die Menschen nicht Neugeboren werden, so werden sie nicht ins Himmelreich eingehen können. Damit meinte der grosse Meister, dass der Mensch noch in diesem Erdenleben von Grunde auf neu werden muss, als Voraussetzung für den geistigen Aufstieg ins Paradies.
Es ist das gleiche ob ich sage Neugeworden sein oder ob ich sage Neugeboren sein.
Beides bedingt ein Ganzneuwerden, von alten Gebräuchen und Anschauungen. Dann erst ist der Mensch bereit auch Neues aufzunehmen. Das Neue wird für ihn erst sichtbar, wenn er die ausgelaufenen alten Wege verlassen hat. Denkt daran, wo Ihr noch Bindungen habt, die Euch niederhalten wollen im Alten. Sie sind es nicht wert, dass Ihr die traurigen Wege aufwendig mit Glitzer und Tand beschmückt, nur um zu gefallen!
Geht nun frohen Mutes ans Werk für Euch zuerst, reinigt in Euch zuerst ganz auf, dass es der Seele wieder warm wird. Die Seelen hungern in den modernen Menschen, sie haben keine Zeit und finden nicht mehr die ehrlichen Worte für den Menschen, der ihnen lieb war. Wer aber das Neue zulässt, der wird schnell erstarken und die anderen anstecken, auch so sein zu wollen.
Würde der Mensch nicht leichtsinnig mit seinem ihm anvertrauten Namen umgehen, würden alle guten Qualitäten jedes einzelnen Buchstaben seines Namens, ihn führen und so stützen, dass nichts dunkles in erreichen kann. Denn der Buchstabe ist das Wort. Er ist das Wohl des Menschen!
Werdet neu von Grunde auf Neu, dann kann sich die Wahrheit aus dem Licht in Euch setzen. Wenn Ihr aber noch im Alten verbleiben wollt, verschliesst Ihr Euch dem eigenen Fortschritt. Aber Fortschreiten muss der Mensch denn alles Leben ist Bewegung. Dem Gesetz der Bewegung ist der Mensch unterworfen, ob er will oder nicht, sonst wird die Kraft ihn zwingen dazu. Nur die dauernde geistige Bewegung formt und reift Euren Geist. Bewegt Euch zu neuen Ufern.
Nur im Reisen bekommt der Mensch die Gewissheit, dass er wirklich erlebt hat. Derjenige, der sich die Welt erklären lässt, und keinen Schritt hinaus macht, geht wie auf fremden Krücken, er hinterlässt Lücken auf der Erlebnisleiter, die Sprosse um Sprosse ihn hätte hochbringen sollen. Der Mensch aber darf keine Lücke hinterlassen, will er ganz erfüllen in diesem Leben. Alles Erleben soll zur Erkenntnis werden, darauf er lückenlos alle Stufen der Leiter empor steigen fähig ist.
Dann aber kommt mir ein Grauen, weil der Mensch es selbst tun muss, ohne Unterlass sich täglich befleissigen, besser zu werden. Wenn er dabei aber zuerst an einen Gewinn denkt für sich, dann wird das schnelle gute Wollen auch schnell wieder im Sand verlaufen. Eine gute Tat ist selbstlos in der Liebe. Sie fordert nichts zurück, sie gibt dort wo die Liebe auf guten Boden fällt. Dort wird es erblühen zu regem Leben.
Es ist ein Vorleben den Andern in freudigem Schaffen. Wie weit aber ist der Mensch, vom einfachen geben und empfangen entfernt, wie will er immer noch hoch hinaus mit seinen Wünschen, versperrt dabei die Sicht, auf das einfache Natürliche Leben. Lieber gibt er sich mit Dingen ab, die seine geistige Entwicklung hemmen, anstatt fördernd heben. Zornig sinkt er ermattet nieder, das alles nicht zu schaffen, was ihm die Wünsche des Verstandes einreden, er glaubt es liegt in seiner Nähe, was aber tatsächlich in berührte und unsicher machte war die Empfindung, etwas verloren zu haben, was er eigentlich nie besass, geistiges Erfassen!
Deshalb, wenn der Mensch nicht von Grunde auf Neu wird im Denken und Tun, wird er nicht aufsteigen können, weil der Verstand in auf die Erde bindet. Und Neu werden muss der Mensch will er zurück in das Pardies als selbstbewusster Geist. Geht Schritt für Schritt vorwärts, dann werdet Ihr nicht stürzen, geht dankbar die kleinen Schritte, sie sind wertvoll auf dem Weg. Erst danach mit der Zeit, können grosse Schritte gemacht werden, die dann auch wohlbehütet sind von den lichten Helfern.
Wenn es heisst, eine neue Zeit bricht an für die kleine Schar, dann nur deshalb, weil der Einzelne begriffen hat, das im Neuwerden, die kleinen Schritte freudig gemacht werden müssen, damit auch Grosse folgen können. Den Menschen mit einem freudigen Lächeln begegnen, nicht mehr herumrätseln über deren Schwächen, lasst sie erleben worin sie noch stehen, schaut nur auf Euch, lasst das Lichtfluten in Euch strahlend zum Leuchten bringen, damit sollt Ihr in reicher Fülle den Menschen geben.
Seid auch täglich Dankbar für alles was an Euch herantritt, es dient nur der eigenen Entwickelung. Ein freudiges Wort oder ein ehrliches Lächeln kann weit mehr bewirken, als einen schwachen Menschen ändern zu wollen. Denn helfen sollt Ihr nur dort, wo Ihr darum gebeten werdet, und nur soviel wie der Mensch verlangt. Das gehört zum Neuwerden.
Es braucht tägliche geistige Anspannung. Rechte Gottgewollte Demut, heisst, den Mut aufbringen zum wahren Dienen!
So einfach ist es, sich den Suchenden in rechter Art zu nähern, Einfachheit und Natürlichkeit ist gefordert von den Berufenen, dass sie erfüllen bei jedem kleinsten Schritt, auch das rechte Tun.
Das ist die neue Zeit die heraufbricht für die kleine Schar. Im frohen einfachen Tun. Weit mehr sind in der Schar, auch solche die noch neu hinzu kommen werden, gehören geistig schon zur Schar. Der Gesandte im Heldenmut stehend, zieht nun die Ritter und Recken an, sie kommen in seine Nähe, alleine durch die Anziehung der Gleichart zwingend gerufen vom Licht.
Seid Streiter nun und Spendende. In dem Ihr immer recht im Gotteswillen seiner Kraft steht.
Legt jeden Kleinmut ab, dann kann sich die Kraft über Euch und in Euch senken und zum Siege werden für Euch.
Von Abdruschin 2. Februar 2025
ABDRUSCHIN Prophezeiung vom 06.12.1941 (Todestag):
IM MÄRZ BEGINNT ES....
In einem März beginnt es... - das Endgeschehen, von
dem in den Prophezeiungen und in der Bibel gekündet worden ist.
Es beginnt mit einer furchtbaren Seuche, die ganz plötzlich kommt und innerhalb von 3 Wochen zwei Drittel der Menschheit hinwegrafft. Erst dann erkennt die Menschheit, dass sie im Gericht steht,
vorher nicht! Vorher nicht! Die Menschen werden dann zweifeln an der Gerechtigkeit GOTTES, weil nur die sogenannten Guten von der Erde weggenommen werden. Alles nur Menschen, von denen
JESUS gekündet hatte, dass die Lauen ausgespien werden.
Es sind alles die Menschenseelen, die sich nicht entwickelt haben, die nicht gut genug sind, um eingehen zu können in das Reich der 1000 Jahre, aber auch nicht schlecht genug, um der Zersetzung
anheimzufallen.
Die sogenannten guten Menschen, die aber auch nichts Gutes tun, weil sie keine Lichtsehnsucht haben. Unter die Menschen wird eine Verzweiflung kommen, wie sie sich kein Mensch vorstellen kann.
Warum, so werden sie schreien, nimmt GOTT nur die Guten von der Erde?
Zu Tausenden und Abertausenden werden die Menschen Selbstmord begehen, aber die Ärzte und Wissenschaftler haben auch dafür eine Erklärung! Es wäre ein ansteckender Bazillus oder Virus, den man
noch nicht entdeckt habe. Und zu Tausenden und Abertausenden werden Menschen wahnsinnig, hervorgerufen durch die Strahlen des Lichtes. Auch in diesem Falle wird die medizinische Wissenschaft
behaupten, das wäre ein Virus, der sich in den Hirnen festgesetzt hat. Aber helfen kann kein Arzt der Welt!
Alle jene Menschenseelen, die in dieser Zeit fortgenommen werden von der Erde, sind noch nicht verloren. Sie haben Gelegenheit, auf niederen Planeten weiter zu reifen, bis auch dort das Jüngste
Gericht beginnt. Die Erde ist der einzige Planet, auf dem Menschengeister mit verschiedener geistiger Reife zusammenkommen können. Es gibt noch andere Planeten, auf denen Menschengeister leben
dürfen; aber die Erde ist der wichtigste Planet, denn alle Strahlungen von sämtlichen Schöpfungsteilen treffen hier zusammen. Wenn diese Lauen ausgespien sind, wie JESUS sagte, dann erst beginnt
der Endkampf.
Dann stehen sich zum ersten Male auf der Erde Licht und Dunkel direkt gegenüber. Und dieser Endkampf dauert nur ein paar Monate.
Das Grauen kann man nicht schildern, das dann in kurzer Zeit über die gesamte Menschheit hereinbricht. Dann ist scheinbar die gesamte Menschheit ohne GOTTES Hilfe. Es ist die Zeit, von der es
heißt, dass GOTT sein Antlitz verhüllt. Aber jeder Gläubige kann getrost durch diese Zeiten wandern. GOTT ist bei jedem Menschen, der guten Willens ist, und jedem Menschen wird in dem Maße
geholfen, wie er sich dem Lichte öffnet. Es gehen dann noch viele Menschen verloren, die gerettet werden könnten, aber diese waren im letzten Augenblick nicht wach. Und umgekehrt werden
Menschengeister doch noch gerettet, die schon verloren waren; denn die rettende Lichtsehnsucht hilft ihnen, und lichte Helfer können sie emporziehen.
Die letzte Phase des Gerichtes vollzieht das Dunkel selbst. Der dritte Weltkrieg würde diese Erde mit seinen furchtbaren Waffen vollkommen zerstören. Aber GOTT greift dann selber ein!
Kein Mensch braucht zu verzagen, denn GOTT verlässt niemanden. Es ist umgekehrt, die Menschen haben sich von GOTT abgewandt, darum kann ER ihnen nicht helfen. Geht nur unverzagt heran. Meine
Liebe zu meinen Getreuen hilft allen, die mich suchen!
Vom deutschen Volk werden nur sehr wenige übrig bleiben! Nachdem die Lauen ausgespien sind, beginnt die Säuberung bei den Kreuzträgern! Diese wird furchtbar sein, denn ein Menschengeist ohne
Demut kann nicht gerettet werden! Nach der Säuberung ist dann der Kreis der irdischen Helfer, der Ring der Kreuzträger zum ersten Mal so, dass er wie ein Fels in der brandenden See steht. Und
dann beginnt der Endkampf.
Im Anfang nach dem Geschehen ist noch nicht gleich Friede, es wird an manchen Stellen noch ein Krieg aufflackern, aber das Gralsheer wird die Flammen im Keim ersticken. Nach dem Geschehen sind
die Menschen dann noch nicht in der Lage, das HEILIGE WORT aufzunehmen. Im Anfang wird es noch Kirchen geben und auch andere Konfessionen, aber das Licht breitet sich nach dem Geschehen rascher
aus als je, da alles Dunkel nicht mehr vorhanden ist.
Im Anfang wird es auch noch Mord und Verbrechen geben; aber im Reich der 1000 Jahre sind überall die Gesetze so streng und so hart, wie es sich heute kein Mensch vorstellen kann.
Es herrscht ja im 1000-jährigen Reich nicht mehr der Menschenwille, sondern der GOTTESWILLE ganz allein. Ob es die Menschheit in den 1000 Jahren lernt, sich loszuringen von der Materie, das
vermag auch das Licht nicht vorauszusehen.
„Aber ich fürchte für die Menschheit!“
ABDRUSCHIN IST IN IMANUEL UND PARZIVAL ein Mysterium für den Menschen.
Weit geöffnet ist das Tor. Wie ein nicht endender, flutender Strom quillt es herab. Lichtwellen fließen hernieder und überschütten den Heiligen Berg. Engelscharen steigen auf und nieder und säumen den Pfad des Lichtes. Ausgegossen wird höchste Gnade über die Stätte des Lichtes, die der Fuß des Menschensohnes auf Erden betrat. Heiliges Geschehen soll sich erfüllen. Ringschluß ist es für den Menschengeist. Ein Ende ist damit gesetzt dem frevelhaften Tun des Menschengeschlechtes.
Der Ring des Geschehens, der mit dem Eintritt des Menschensohnes in die Schöpfung begann, schwingt dem Ende zu. Erfüllt ist das Werk des HERRN.
Noch einmal spricht IMANUEL, unser HERR:
Ich kam und ging und kam nun wieder. Sichtbar werde ich Euch nicht sein, aber Ihr sollt meine Stimme hören, denn sie spricht von der Ur-Lebendigkeit des nie ersterbenden
Wortes, in dem das Kreuz des Lebens schlummert.
Durch graue Wolken brach der Schein der Sonne, da neigten sich die Rosen des Geistes nieder auf meine Bahre, der Himmel überzog sich mit trübem Scheine - - da weinten alle Engel
die Tränen des Schmerzes, weil Ihr versagtet. Hätten meine Jünger mich nicht verlassen, dann hätte ich auch sie nicht zu verlassen brauchen.
Im Goldschimmer einer heiligen Erfüllung aber senkte sich der Stein der Treue auf meinen Erdenleib, der gestorben war, und da erhob der Geist die Stimme der Vollendung und
sprach:
„Es ist vollbracht!“
Da wurde es vollbracht.
Aus dem Glühen des HEILIGEN GRALES neigte sich mir die weiße Taube aus meines Vaters lebendigem Geiste. Sie vereinigte sich meinem Strahle und nahm mit ihrem heimkehrenden Flügelschlage das Schwert mit zurück, das ich einst der Erde zum Gericht gebracht hatte.
Weinend standen die Erzengel in jenem Augenblicke neben mir, denn es schmerzte sie mein Schmerz, sie empfanden mein Leid, sie schauten meine Erdennot - denn all das ruhte für alle Zeiten im Blitzen des Schwertes.
Dann aber kam der Tag, da GOTT, der Allmächtige, aufs Neue sein Wort hernieder sandte in die Schöpfung und eine gewaltige Gnade Wirklichkeit werden ließ.
Es wurden der Kummer, das Leid und der Schmerz entfernt aus der Schale des Lebens, die allewige Freude, die so rein ist wie das Strahlen eines blauen Himmels und das Duften der Lilienblüten, neigte sich - Form werdend - zur Erde. Ob Ihr begreifen könnt, was das bedeutet? Ob Ihr das fassen könnt, daß alles, was Ihr dem Lichte an Gram und Unverstand zufügtet, genommen sein soll und durch Freude ersetzt werden?
Der Gral ist das Gefäß des Lebens. - ICH bin das Lebendige Wort aus IHM. GOTT ist die Allmacht und was ER bestimmt, das wird geschehen. Nehmet doch allen Segen und alle Lebendigkeit meines Wortes in dieser Zeit hin, da ich Euch so nahe bin - kommt zu mir mit Euren reinen Bitten, und ich werde mit meiner Hilfe bei Euch sein.
Wisset: ein Jeder, der meinen Sarg schaute, hat sich nun gerichtet.
Ich brachte der verirrten Menschheit von der reinen Wahrheit und meinte, daß sie flehend und bittend ihre Hände zu mir erheben müßte und als ich dann zur Erde niederkam, da wendeten sich selbst die, die ich am getreuesten wähnte, von mir ab. Wie lohnten sie des Lichtes heiligstes Opfer?
Nicht einmal des Wortes All-Lebendigkeit vermochte sie dazu zu bewegen, auch nur den kleinsten Teil ihres selbstsüchtigen Menschentumes abzulegen, nicht einmal das Strahlen und Leuchten des Lebenskreuzes brachte sie dazu, sich bedingungslos unter mein Wort zu stellen, das der Befehl meines Vaters ist.
Heute nun, da sich der Erde ein solch gewaltiges Ereignis vorbereitet, da haben mich fast alle verlassen, auf die ich einst Häuser zu bauen hoffte. Der Kreis meiner Jünger ist wankend geworden und steht nicht so fest, wie er es sein sollte. Meine Jünger wenden den Geistesblick dem eigenen Inneren zu, anstatt ihn zu DEM zu erheben, der ihnen die Gnade schenkte, durch meine Hand einen Funken aus den Flammen des Lebensfeuers zu erhalten.
Ich glaube, daß Ihr es immer noch nicht erfaßt habt, was es heißt, daß ich zu Euch zurückgekommen bin.
Meine Jünger meinen, es harret ihrer der alte, verflossene Glanz. Sie hoffen noch einmal in der reichen Pracht vergangener Tage sich sonnen zu können. Sie wissen nicht, daß mit meiner Loslösung von der stofflichen Erde auch alles andere sich löste, was einst Bedeutung hatte. Jahre um Jahre, Monat auf Monat habe ich darauf gewartet, daß sie ein neues Geisteskleid anlegen würden, um für diese Zeit, die nun anbrechen soll, gerüstet zu sein. Ich will doch in ihre Hände den kostbaren Pokal legen, der in sich des Lebenswassers segnende Kräfte birgt. Ich kann ihn doch nicht zitternden Händen übergeben, die gar nichts von seiner Heiligkeit ahnen?
Oh, Ihr meine alten Jünger, welche Trauer hättet Ihr mir und Euch selbst ersparen können! Ihr werdet es miterleben müssen, wie ich alles für Euch dereinst Bestimmte Euch aus den Händen nehme, um es einem neuen Kreise anzuvertrauen, der fester sein wird als Ihr es seid. Wenige Steine nur auf Eurer schwankenden Erde werden aufeinander stehen bleiben - die Geistessteine aber werden die ersten sein, die zu wanken beginnen. Merkt Ihr es nicht?
Ihr, die Ihr MICH habet - Ihr habet das Himmelreich, und Ihr werdet es bald erblicken und um Euch erstehen sehen. Ihr aber, die Ihr mich leichtfertig von Euch gewiesen habet, Eurer harret die Verdammnis. Einst, als ich noch mitten unter Euch schritt, belebt im Stoffe durch den Segen Meines Vaters, der mich zu Euch herniederschreiten ließ, da habe ich manchmal der Stunde geharrt, wo ich Euch den Schleier, der für Euch über allem Geistigen ausgebreitet liegt, lüften dürfte, mehr lüften dürfte, als ich es bisher getan hatte, denn was ich Euch gezeigt habe, ist ja nur ein kleiner Ausschnitt gewesen und dünkt Euch dennoch schon so unermeßlich viel und so unfaßbar neu. Wie erst würdet Ihr vor dem Wunder der Vollkommenheit stehen? Oft habe ich gemeint, ich müßte Euch ein Bild davon malen, daß Ihr es lebendig schauen könntet, wie die Gärten des Lichtes beschaffen sind - aber ich unterließ es - - es hätte ja doch zu nichts geführt, weil Ihr in Eurer Entwicklung viel, viel weiter zurück seid, als es eigentlich anzunehmen gewesen wäre, denn Zeit dazu wurde Euch reichlich gelassen.
Täglich leuchtet über Euch die Gnadensonne. Freude herrscht in allen himmlischen Lichtebenen, Freude und Sieg verkünden die heiligen Glocken. Mit brausendem Klang dröhnt es über alle Schöpfungen, daß ich, IMANUEL, den Menschengeist richtete mit dem Schwert Meines Vaters, daß es nun aber zurückkehrte in meine Hand und daß der Erde nun der Aufstieg zu den lichten Gefilden freigegeben ist . . . wenn sie will!
Ihr alle, die Ihr meiner Botschaft lebendige Wahrheit und Gerechtigkeit in den Händen halten durftet, Ihr sollt nun ausziehen und die Wahrheit des Kreuzes leben, das ich Euch als lebendige Form des unabänderlichen Gottwollens in meinem Worte brachte.
Wer von Euch nun in dieser Zeit versagt, in der er sich eigentlich in seiner vollen Kraft zu erweisen hat, den werde ich streichen aus dem Buche des Lebens. Der flammende Griffel der Gerechtigkeit wird seinen Namen verbrennen und auslöschen für alle Ewigkeiten.
Ich weile selbst bei Euch und schaue Eure Schulden. Ich lausche Euren Taten und Euren Worten, und manche heimliche Verworfenheit muß ich erblicken bei denen, denen einst mein volles Vertrauen gegolten hat. Aber ich sehe auch das heiße Bemühen meiner wenigen Getreuen, und ihnen soll nun der volle Segen meiner göttlichen Erfüllung zuteil werden. Ich will sie emporheben an die oberste Stufe des Weltenthrones, als PARZIVAL will ich ihnen reichen von der Speise allweiser Vollkommenheit, und als IMANUEL will ich ihnen das Schwert des tätigen Geisteslebens geben, denn dann werden sie niemals mehr fehl gehen auf der Straße der Erfüllungen.
Die vier Erzengel stehen mit goldenen Schalen am Quell des Lebens, in dem sich das Angesicht GOTTVATERS spiegelt und all seine Heiligkeit und Vollendung. Tropfen um Tropfen schöpfen sie aus ihm mit ihren lichten Händen und füllen die Schalen, die ihnen der Wille des Allmächtigen in die Hände gab. Reicher Segen, unerschöpfliche Macht einen sich in der Flut, es strömt und glüht und ist doch genau so kristallklar und lebensdurchpulst wie das lichte blauleuchtende Auge der Urkönigin Elisabeth, die hinter den vier Erzengeln steht und mit ihrem befruchtenden Blicke die vier goldenen Schalen weiht, die die Erzengel über die Erde halten, die bis zum Rande gefüllt sind mit dem Wunsche des Schöpfers - - so knien sie und harren auf das Wort, das ihnen befiehlt, den Segen über die Erde auszugießen - - es wird an Euch liegen, Ihr Menschengeister, wann die Stunde dazu gekommen ist - - es kann in diesem selben Augenblicke noch sein, wenn Ihr der Demut Raum gebt und Euch bemüht, von nun an ständig rein und frei und groß im Dienste zu stehen, der Eurem Geiste bestimmt worden ist - - . aber es kann sich auch für immer verzögern - - und dann wird die Erde nicht mehr die Segnungen des tausendjährigen Reiches erleben dürfen - - und Ihr werdet schuldig daran sein.
Brausend aber wird es über alle Reiche hinziehen, wenn Ihr mich in den Schoß der Erde gebettet habet, wenn ich heimgekehrt bin, um bei Euch zu sein in aller lichten Herrlichkeit aus meines Vaters Schoße.
Brausend werden die Glocken des Heiligen Grales Lebensruf mit sich bringen und den Odem der Erneuerung über die Erde ausgießen - und dann, Erdenmenschen, wird die Stunde beginnen, da die Erde langsam wieder zum Lichte emporgehoben werden kann, da wird der Augenblick kommen, da sie wieder eintreten darf in den Kreis ihrer ursprünglichen Bestimmung. Oh, Menschengeister, Ihr werdet die Bedeutung dieser Stunde nicht erfassen können, sie birgt zuviel an göttlichen Gnaden und lebendigen Wundern in sich, als daß Ihr es erfassen könntet mit der engen Begrenzung Eures Begriffshorizontes.
Aufjubeln müßtet Ihr, wenn Ihr meinet, vor Leid vergehen zu müssen, jauchzen müßtet Ihr, wenn meine Erdenhülle versinkt im Stoffe, denn sie ist des Stoffes und eine alte Zeit wird damit abgeschlossen sein und eine neue Zeit beginnt. Alles, was Ihr mir irdisch zufügtet, wird dann vergangen und verflossen sein. Die Erdenfäden, die Ihr um mich legtet, werden sich gelöst haben und siegreich wird eine neue Stunde aus der höchsten Spitze der erdengeistigen Pyramide brechen, um mit gewaltigem, brausendem Rufe zu verkünden, daß die Erneuerung beginnt, daß GOTT, der Allmächtige, befohlen hat, daß nun ein Ende sei und ein neuer Anbeginn komme.
Ein neues Tor, Ihr Menschengeister, wird Euch aufgetan werden zu der Stunde, da es sich irdisch erfüllt, was im Geiste bestimmt wurde. Meine sterbliche Hülle wird der heiligen Erde beigefügt - dies bedeutet den Abschluß der vergangenen Zeit. Ein neues Zeichen aber ist erstanden: die Pyramide, die sich auf meinem vergangenen Leibe aufbaut und mit ihrer Spitze emporragt bis ins herrliche Licht, von wo sie sich den Segen der Erneuerung schöpft, der dieser kommenden neuen Zeit die Erfüllung reicht.
Menschengeister, lauscht nun in Euch tief hinein - - dann werdet Ihr ein leises Raunen und Mahnen vernehmen, das aus der Tiefe Eures Geistes geboren wurde - und das ist das Zeichen dieser nun anbrechenden neuen Zeit, in der Ihr alle zu neuen, wahren Menschen werden müßt.
Nun kommt die Stunde, da ich in meinen Vater eingehe für die Spanne eines Ewigkeiten-Augenblickes. Ich werde den Schöpfungen fern sein, weil diese Stunde nicht getrübt werden darf durch das Erblicken Eurer Nichtigkeiten, und dennoch werde ich mit verstärkter Kraft mitten unter Euch stehen, denn es soll zum letzten Male die Gnade der Erneuerung gegeben sein.
Seid demütig, Erdenmenschen, denn das Himmelreich ist nahe! GOTT, der HERR, verlangt Euren Dienst!
Öffnet Euch ganz, denn Ihr sollt erneuert werden und mit Euch alles, was zu Euch gehört.
ICH aber, IMANUEL, ich jauchze mit Euch, die Ihr reinen Wollens seid, die Ihr demütig die Hände aufhebt:
HERR, mein GOTT! Dank sei Dir!
AMEN!
Lasset uns beten:
HERR! Deine Liebe ist unendlich und Deine Weisheit über alles Erfassen.
HERR! Wir geloben Dir unsere Treue und unsere Liebe soll DIR gehören für alle Ewigkeit!
AMEN!